Welcher Wein passt zu

 

 

   

                 

Welcher Wein passt zu Meeresfrüchten, zu Austern oder Muscheln?

Meeresfrüchte sind sehr vielseitig einsetzbar. In den Küstenregionen werden sie fangfrisch angeboten und meist ohne viel Schnickschnack - frisch gedünstet oder frittiert - auf großen Tellern serviert.

Ansonsten werden sie oft weiterverarbeitet und zu Nudeln, in Suppen, Salaten oder auch als Pizzabelag verwendet. Grundsätzlich verlangen Meeresfrüchte nach vollen und kräftigen Weißweinen. Zu Eintopfgerichten mit Muscheln, die auch Fleisch, Kaninchen oder Geflügel enthalten (z.B. portugiesische Gerichte wie „Carne de Porco à Alentejana“), sind durchaus auch Rotweine denkbar.

 

- Austern: Crémant, Champagner, Entre-Deux-Mer oder Chablis
- Ceviche: Sauvignon Blanc
- Hummer und Langusten: Champagner oder Weißburgunder
- Jakobsmuscheln: Chardonnay, vorzugsweise aus dem Burgund
- Miesmuscheln: Albariño, Muscadet oder Rosé
- Muscheln mit Pasta (Spaghetti Vongole): Chardonnay oder Entre-Deux-Mers
- Muscheleintopf mit Fleisch: Rosé aus Spanien oder Südfrankreich, Muscadet oder... Rotwein!
   z.B. ein Cinsault aus dem Languedoc-Roussillon oder Gamay Grand Cru aus dem Beaujolais
- kleine Krabben (Nordsee): Weißburgunder, Riesling oder - Bier
- Scampi, Shrimps, Krabben und Krebse: Chenin blanc, Sauvignon blanc
- Scampi und Shrimps vom Grill: Cremant, Pinot Noir oder für Experimentierfreudige: Sherry!
- Tintenfisch und Calamar: Sauvignon blanc, Viognier

Für Süß- und Salzwasserfische haben wir eine eigene Rubrik. Klicken Sie hier.

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30.9.2013

Carsten

Ein spontaner Gedanke, den ich zum Thema Muscheleintopf und Rotwein hatte, war Südtirol. Der Wein darf nicht zu kräftig sein, sollte aber genug Würze haben und muss vielseitig genug sein, um mit den unterschiedlichen, teils deftigen, teils salzig-mineralischen Aromen klarzukommen. Hier könnte sich ein Vernatsch anbieten - einen Versuch wäre es wert, denn in Südtirol gerät er doch noch etwas erdiger und differenzierter als unter dem Namen Trollinger in Württemberg.

 

 

 

 

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Nicht vergessen: Wein wird in erster Linie zum Genießen gemacht und nicht zum Verkosten. Und klar, Geschmack ist immer subjektiv. Deshalb kann auch unsere Empfehlung immer nur subjektiv sein.